Tipps für eine erfolgreiche Masterarbeit

Urheber : Dmytro Panchenko @123rf.de
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Für die meisten Studierenden ist die Masterarbeit der Höhepunkt und der Abschluss des Studiums. Wer danach nicht mehr promovieren möchte, dessen Studium ist nach der Abgabe der Masterarbeit beendet.

Die Masterarbeit ist gleichzeitig die wichtigste Arbeit für Studierende, denn ihre Note fließt in die Abschlussnote des Studiums ein und die Masternote ist noch wichtiger für den Einstieg ins Berufsleben als die Bachelorarbeit. Die Arbeit ist für die meisten die längste wissenschaftliche Arbeit, die sie jemals schreiben werden und es gelten höhere Maßstäbe für die Masterarbeit, als für alle bisherigen Arbeiten.

Diese Aussicht schüchtert so machen Masteranden erstmal ein – aber Angst vor der Masterarbeit ist vollkommen unangebracht. Denn eine Masterarbeit ist auch nicht schwerer zu schreiben, als eine Hausarbeit oder Bachelorarbeit – nur umfangreicher. Das heißt aber nur, dass mehr Planung für eine erfolgreiche Masterarbeit nötig ist, um die Masterarbeit binden lassen zu können und entspannt die Note zu erwarten.

Welche formalen Anforderungen muss die Arbeit erfüllen?

Noch bevor die Arbeit an der Masterarbeit begonnen werden kann, ist es sinnvoll zuerst die formalen Anforderungen der Arbeit in eine Tabelle zu übertragen. Jede Universität, jede Fachhochschule und jeder Studiengang hat seine eigenen Anforderungen an Länge, Gestaltung des Deckblatts, Anzahl der abgebenden Kopien, der Zählweise der Zeichen, die Bindung, digitaler Kopie usw. Weil diese Anforderungen niemand, auch nicht die Dozenten immer im Kopf haben kann, muss einmal die entsprechende Passage in der Prüfungsordnung nachgeschlagen und notiert werden.

Zeitplan erstellen

Der geforderte Umfang der Masterarbeit kann erstmal überwältigend wirken. Schließlich sind die Arbeiten oft gleich doppelt so umfangreich wie die Bachelorarbeit. Aber wer sich an die Bachelorarbeit zurückerinnert, der wird sich erinnern, dass auch diese länger wirkte, als sie am Ende war.

Am wichtigsten ist es, systematisch an die Arbeit für die Masterarbeit heranzugehen. In der Prüfungsordnung steht, wie lang die Arbeit sein muss und wie viel Zeit zur Bearbeitung zur Verfügung steht. Sobald das Thema steht und der Dozent das Thema abgesegnet hat, sollte die Arbeit angemeldet werden und die Zeit läuft. Die Recherchephase ist der wichtigste Schritt bei der Masterarbeit. Das Gelingen ist vor allem von der sauberen Recherchearbeit abhängig – ohne eine gute Recherche, dauert das Schreiben unnötig lange und geht umso einfacher, desto sauberer und systematischer vorher recherchiert worden ist.

Ein Zeitplan sollte noch vor der Anmeldung der Masterarbeit ausgearbeitet werden, in dem realistische Zeitkontingente festgelegt werden und an diese muss man sich bei der Arbeit halten, um am Ende nicht in Panik zu verfallen, wenn die Zeit ausgeht.

Mit dem Dozenten zusammenarbeiten

Am Ende entscheidet der Dozent über Erfolg oder Misserfolg der Masterarbeit – daher sollte die Arbeit fortlaufend mit dem Dozenten abgestimmt werden, damit am Ende keine bösen Überraschungen stehen. So können die Ratschläge des Dozenten ggf. umgesetzt werden und alle Vorgaben zu Systematik und dem Aufbau eingearbeitet werden, damit die Arbeit am Ende auch in den Augen des Dozenten Hand und Fuß hat.

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