HU: So sollte man sich vorbereiten

In einem Intervall von zwei Jahren müssen Fahrzeuge in Deutschland der HU, also der Hauptuntersuchung, unterzogen werden. Eine Ausnahme bilden dabei die Neuwagen, bei denen die Hauptuntersuchung nach ihrer Erstzulassung erst nach 36 Monaten – also nach drei Jahren – fällig ist. 

Im Rahmen der HU werden die Umweltverträglichkeit und die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs kontrolliert. Umgangssprachlich wird die HU dabei häufig auch als TÜV-Prüfung bezeichnet. In die Hauptuntersuchung ist ebenfalls die AU, also die Abgasuntersuchung, integriert, welche der Messung des Abgasverhaltens von Verbrennungsmotoren dient. 

Besonders komfortabel gestaltet sich die Überprüfung des Fahrzeuges, wenn die Entscheidung auf die Hauptuntersuchung Nürnberg mit Hol- und Bringservice fällt. 

Welche Maßnahmen im Vorfeld ergriffen werden sollten, um sich perfekt auf die anstehende Überprüfung des Fahrzeugs vorzubereiten, erklärt der folgende Beitrag. 

Professionelle Vorbereitung auf die anstehende HU

Unabhängig davon, von welcher Prüforganisation die Hauptuntersuchung durchgeführt wird – die Kontrolle der Fahrzeuge wird nach seinen unterschiedlichen Bauteilen vorgenommen. 

Vor der anstehenden Hauptuntersuchung wird von einigen Werkstätten ein sogenannter Vorabcheck angeboten. Diese Prüfung dient dazu, vor der HU eventuelle Defekte des Fahrzeuges zu identifizieren und entsprechend zu beheben. Fahrzeugbesitzer können durch diese Maßnahme sowohl viel Geld als auch Zeit sparen, da sie so nicht fürchten müssen, dass ihr Fahrzeug die HU nicht besteht. 

In diesem Zusammenhang sollten Autofahrer jedoch stets eine gewisse Skepsis an den Tag legen, da es durchaus auch einige schwarze Schafe unter den Werkstätten gibt, die mit diesen Checks den Versuch unternehmen, unnötige Reparaturen zu verkaufen, die für das Bestehen der HU im Grunde gar nicht von Bedeutung sind. 

HU-Vorbereitung in Eigenregie ausführen

Selbstverständlich ist es jedoch nicht zwingend nötig, die Kontrolle vor der anstehenden Hauptuntersuchung durch eine professionelle Werkstatt durchführen zu lassen. Wird ein wenig Zeit investiert, ist auch eine Überprüfung der relevanten Punkte problemlos in Eigenregie möglich. 

Im Bereich der Reifen ist beispielsweise das vorhandene Profil zu überprüfen – mindestens muss dieses 1,6 Millimeter aufweisen, außerdem dürfen die Reifen nicht auf einer Seite überdurchschnittlich stark abgefahren sein. 

Eine einwandfreie Funktion muss außerdem bei den Nebelschlussleuchten, dem Bremslicht, den Blinkern, dem Fern- und Abblendlicht, dem Fahrlicht und dem Standlicht gegeben sein. Einer Kontrolle ist außerdem die korrekte Scheinwerfereinstellung zu unterziehen. 

Die Sicherheitsgurte des Fahrzeuges dürfen keine Risse oder Verdrehungen aufweisen und der Abroller muss sich als leichtgängig zeigen. Wichtig ist auch, dass der automatische Stopp eintritt, wenn es zu einem starken Zug kommt.

Im Bereich der Frontscheibe beziehungsweise in dem direkten Sichtfeld des Fahrers dürfen sich ebenfalls keine Risse oder Steinschläge zeigen. Eine gute Sicht muss außerdem durch sämtliche Spiegel gewährleistet werden. 

Fahrzeuge, die Öl verlieren, werden die anstehende HU kaum erfolgreich bewältigen können. Somit sind Getriebe und Motor hinsichtlich eines eventuellen Ölverlustes zu überprüfen. Sind einige leichte Roststellen an dem Fahrzeug zu finden, ist dies nicht unbedingt als tragisch zu bewerten. Zeigen sich jedoch am Unterboden oder den Schwellern überdurchschnittlich starke Durchrostungen, wird die HU in der Regel nicht bestanden. 

Darüber hinaus müssen sich auch die Lenkung, die Hupe und die Bremse als einwandfrei funktionierend zeigen. Die Kennzeichen sollten eine gute Lesbarkeit aufweisen und fest am Fahrzeug angebracht sein.

Foto Von andrew_shots@adobe.com

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