Nachhilfe: Auf was sollten Eltern achten?

In Deutschland gibt es zahlreiche Schüler, die in der Schule abgehängt werden und den Anschluss an den Lernstoff verlieren. Diesen kann ein professioneller Nachhilfeunterricht dabei helfen, ihre Noten kontinuierlich wieder zu verbessern. 

Allerdings ist das Angebot an Nachhilfelehrern sowohl vor Ort als auch im Internet überaus groß, sodass bei den Eltern schnell eine gewisse Überforderung eintritt, wenn es darum geht, die beste Nachhilfe für ihren Nachwuchs zu finden. Ein umfassender Online-Nachhilfe Vergleich kann diese Entscheidung jedoch bereits maßgeblich erleichtern. 

Worauf Eltern besonders achten sollten, wenn die sie auf die Suche nach einem geeigneten Nachhilfelehrer für ihr Kind gehen, erklärt der folgende Beitrag. 

Empfehlungen von Bekannten folgen

Eine besonders empfehlenswerte Möglichkeit, um einen kompetenten Nachhilfelehrer zu finden, besteht darin, auf die Erfahrungen von anderen Mitschülern, Eltern oder dem Klassenlehrer des Kindes zu vertrauen. Gute Nachhilfelehrer pflegen zu den Schulen in ihrer Umgebung außerdem oft einen engen Kontakt, um sich über den aktuellen Lernstoff, die Defizite und den Leistungsstand der Schüler zu informieren. 

Daneben sollte niemals die erstbeste Nachhilfeschule ausgesucht werden, die gefunden wird. Auf einen Vergleich unterschiedlicher Lerninstitute ist bei der Suche nach einem geeigneten Nachhilfelehrer nicht zu verzichten. Findet die Nachhilfe vor Ort statt, sollte sich außerdem ein Bild über die Lernräume verschafft werden. Eine besonders große Bedeutung geht außerdem von einer Probestunde aus, bei welcher herausgefunden werden kann, ob auch die persönliche Chemie zwischen der Lehrkraft und dem Schüler stimmt. 

Überprüfung des generellen Leistungsvermögens

Ein Hinweis auf ein kompetentes und professionelles Nachhilfeinstitut besteht darüber hinaus darin, dass das Leistungsvermögen des Schülers im Vorfeld des Unterrichts getestet wird. Außerdem wird zu der Schule des Kindes ein regelmäßiger Kontakt gepflegt. 

Sinnvoll ist es außerdem, wenn bei der Nachhilfe vergleichbare Lehrmittel wie im Rahmen des Schulunterrichtes eingesetzt werden. Eltern sollten bei dem Nachhilfeinstitut unbedingt Erkundigungen darüber einholen, auf welchen Lehrmethoden der Fokus liegt. 

Qualifikationen des Nachhilfelehrers

Personen, die ihre Dienste als Nachhilfelehrer anbieten, müssen grundsätzlich keine bestimmte Ausbildung durchlaufen. Dennoch ist es immer besser, auf einen Nachhilfelehrer zu setzen, welcher über pädagogische Erfahrung verfügt und diese idealerweise auch durch Zeugnisse oder Abschlüsse nachweisen kann. 

Für den Erfolg der Nachhilfe zeigt es sich in der Regel als besser, wenn der Lehrer zwischen den einzelnen Stunden nicht gewechselt wird. Wird der Unterricht in einer Gruppe abgehalten, sind kleinere Gruppen in jedem Fall zu bevorzugen. Eine gute Gruppengröße besteht in rund fünf Schülern, deren Leistungsstand sich weitestgehend als homogen zeigen sollte, schließlich ist es kaum sinnvoll, in einer Gruppe verschiedene Fächer, Schularten oder Altersklassen zu bedienen. 

Monatliche Möglichkeit zur Kündigung


Die Räume, in denen die Nachhilfe stattfindet, sollten sich als freundlich und hell zeigen, daneben ist eine lernfreundliche Einrichtung wünschenswert. 

Wird ein Vertrag mit dem Nachhilfeinstitut geschlossen, weist dieser idealerweise eine möglichst kurze Laufzeit auf und kann jeden Monat gekündigt werden. Von seriös agierenden Nachhilfeschulen werden die Eltern auch über das Kleingedruckte aufgeklärt und es wird ausreichend Zeit gewährt, um in Ruhe einen Blick auf die Verträge zu werden. 

Grundsätzlich sollten sich Eltern jedoch stets im Klaren darüber sein, dass eine Erfolgsgarantie im Bereich der Nachhilfe niemals gewährt werden kann. Nachhilfeinstitute, die mit diesem Versprechen werben, sind kaum glaubwürdig. 

Foto Von fizkes@adobe.com

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