Das sind die Ursachen für Haarausfall

Die Formen und Ursachen von Haarausfall können sich überaus unterschiedlich gestalten. Menschen, die pro Tag mehr als 100 Haare verlieren – und dies dauerhaft – sind per Definition von einem krankhaften Verlust der Haare betroffen.

Die Formen und Ursachen von Haarausfall können sich überaus unterschiedlich gestalten. Menschen, die pro Tag mehr als 100 Haare verlieren – und dies dauerhaft – sind per Definition von einem krankhaften Verlust der Haare betroffen.

Der Auslöser kann unter anderem in psychischen Belastungen, einer Mangelernährung oder der Einnahme von bestimmten Medikamenten entstehen. Für den Ausfall der Haare sind jedoch in fast 90 Prozent aller Fälle genetische Faktoren ausschlaggebend.

Die effektivste Lösung, um gegen den Ausfall der Haare vorzugehen und endlich wieder volles und dichtes Haar genießen zu können, besteht in einer Eigenhaartransplantation. Eine professionelle und umfassende Beratung zu diesem Thema ist unter Andreas-Kraemer.com/ch zu finden.

Auf welche Gründe sich der Verlust der Haare besonders häufig zurückführen lässt, erklärt daneben der folgende Beitrag.

Androgenetische Alopezie – Erblich bedingter Haarausfall

Am weitesten verbreitet ist die androgenetische Alopezie, also der Haarverlust, der erblich bedingt ist. Unter diesem leiden mehr als 40 Prozent der Frauen und zwischen 60 und 80 Prozent der Männer.

Abhängig von der jeweiligen genetischen Ausprägung, zeigen sich die Symptome der androgenetischen Alopezie oft schon in einem jungen Alter – bei Männern etwa in Form von ausgeprägten Geheimratsecken oder lichtem Haar auf dem Hinterkopf. Bei Frauen lässt sich der Ausfall der Haare dagegen besonders im Bereich des Scheitels erkennen.

Bei dem erblich bedingten Haarausfall liegt eine Überempfindlichkeit gegen das Hormon Dihydrosteron vor. Dadurch ergibt sich im Laufe der Zeit eine Mangelversorgung der Haarfollikel, sodass diese verkümmern.

Hormonbedingter Haarverlust

Gerät der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht, zeigt sich dies besonders häufig bei Frauen in einem vermehrten Ausfall der Haare.

Gründe dafür können etwa in den Wechseljahren, der Einnahme der Pille oder einer Schwangerschaft bestehen, außerdem kommt jedoch auch eine erbliche Veranlagung in Frage.

Alopecia diffusa – Diffuser Haarverlust

Der diffuse Haarverlust ist dadurch gekennzeichnet, dass von dem Verlust der Haare die gesamte Partie des Kopfes betroffen ist und nicht nur einzelne Regionen. So zeigt sich das Haar auf dem gesamten Kopf kontinuierlich lichter und dünner.

Dem diffusen Haarausfall können ebenfalls zahlreiche unterschiedliche Ursachen zu Grunde liegen, wie etwa körperlicher oder psychischer Stress, Diäten oder eine einseitige Ernährung, schwere Erkrankungen, Störungen des Stoffwechsels, die Einnahme von Medikamenten oder auch Schuppenflechte.

Jedoch stellt diese Art des Haarverlustes in der Regel eine Form dar, die reversibel, also durchaus heilbar ist. Jedoch gestaltet sich die Ausprägung des diffusen Haarausfalls grundsätzlich sehr individuell, sodass es von großer Bedeutung ist, im ersten Schritt die genaue Ursache für das Auftreten des diffusen Haarverlustes zu ergründen.

Alopecia areata – Kreisrunder Haarausfall

Bei dem kreisrunden Haarausfall sind die kahlen Stellen auf dem Kopf klar voneinander abgegrenzt. So zeigt sich das hauptsächliche Symptom als überaus eindeutig, vollkommen geklärt ist die Ursache jedoch nicht. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern kann der kreisrunde Haarausfall sehr plötzlich in Erscheinung treten, jedoch gilt diese Art des Haarausfalls als eher selten.

Mediziner gehen davon aus, dass für die Entstehung eine Autoimmunerkrankung verantwortlich ist. Von den körpereigenen Abwehrzellen werden dabei nicht nur Viren und Bakterien angegriffen, sondern ebenfalls gesunde Körperzellen. So kommt es zu einer Entzündung der Haarwurzeln, wodurch die Haare letztendlich ausfallen.

Der kreisrunde Haarausfall kann daneben jedoch auch durch anhaltende Stresszustände oder Trauma ausgelöst werden. Vermutet wird darüber hinaus auch eine erbliche Veranlagung.

Foto © Von Siam@adobe.com

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