Geldanlage 2022: Das sind die besten Tipps

Viele Menschen setzen sich Anfang des Jahres ein oder mehrere Neujahrsvorsätze. Diät durchführen, mehr Sport oder Geld für den Urlaub sparen. Ein Vorsatz für 2022, der sinnvoll ist, wäre über Investitionen und Geldanlagen nachzudenken und sich die eigenen Finanzen anzuschauen.

Viele Menschen setzen sich Anfang des Jahres ein oder mehrere Neujahrsvorsätze. Diät durchführen, mehr Sport oder Geld für den Urlaub sparen. Ein Vorsatz für 2022, der sinnvoll ist, wäre über Investitionen und Geldanlagen nachzudenken und sich die eigenen Finanzen anzuschauen.

Lohnt sich das Sparen von Geld?

Wie das Jahr 2021 deutlich gezeigt hat, kann Geld schnell an Wert verlieren. Die Inflation lag bei knapp fünf Prozent. Geld kurzfristig zu sparen, kann eine gute Lösung sein, wenn man das Geld kurz darauf schnell verbrauchen will. Wer allerdings das Geld langfristig anlegen möchte, wäre mit Investitionen besser beraten.

Edelmetalle – die älteste Geldanlage

Eine der wahrscheinlich sichersten Geldanlagen ist der Kauf von Edelmetallen. Bereits vor der Antike waren Edelmetalle wie Silber und Gold sehr gefragt und der Preis besonders hoch. Dennoch ist vor allem Gold in der Industrie sehr gefragt und, ebenso wie Silber, nicht wegzudenken. Der Kurs von Edelmetallen schwankt zwar, aber er war und ist auf lange Sicht für die nächsten Jahrhunderte sicher. Aktien, Staatsanleihen und Kryptowährungen können schnell den Wert verlieren. Edelmetalle werden, vor allem als Krisenwährung, immer gefragt sein. Deshalb ist Gold als Investment die wohl sicherste Variante im Falle eines Börsen-Crashs.

Aktien
Wer Firmenanteile kaufen will, muss heutzutage keine großen Beträge aufbringen. Viele Gesellschaften verkaufen Ihre Firmenanteile über Aktien. Dabei wird zwischen Dividenden-Gewinnen und Verkaufsgewinnen unterschieden. Dividenden sind Gewinnausschüttungen des Unternehmens an die Gesellschafter und Aktionäre (Aktieninhaber). Bei Verkaufsgewinnen geht es um den Wert der Aktie. Man kauft zum Beispiel eine Aktie für 100 Euro und verkauft Sie später für 120 Euro, was einen Gewinn von 20 Euro oder 20 Prozent entspricht.
Auch Aktien erleben große Kursschwankungen, da ist es ratsam nicht nur auf ein einziges Pferd zu setzen, sondern mehrere Aktien zu kaufen.

ETFs als Alternative zu den Aktien

ETFs sind ähnlich wie Aktien aufgebaut, nur mit dem Unterschied, dass ETFs Aktien enthalten. Man kann sie sich wie folgt vorstellen: Ein ETF ist ein Anteil an einer Firma, die viele unterschiedliche Aktien kauft, um das Risiko zu streuen. Wer in ein ETF investiert, kauft im Grunde, viele verschiedene Aktien, die in einer großen Aktie stecken. Dabei gilt die Regel, dass man monatlich einen festen Betrag investiert und so regelmäßig zu verschiedenen Kursschwankungen investiert.

Geld zur Seite legen – Monatsende oder Monatsanfang?
Das ist wohl einer der häufigsten Fehler beim Sparen und Investieren und deshalb sehr wichtig: Wer am Ende des Monats das, was vom Monat übriggeblieben ist, zur Seite legt, wird nicht viel sparen können. Der bessere Tipp ist, dass man, mit dem monatlichem Geldeingang, sofort per Dauerauftrag investiert. Wer bereits am Monatsanfang Geld zur Seite legt, wird im Laufe des Monats weniger Geld ausgeben. Andersherum ist man viel verschwenderischer, wen das Geld noch auf dem Gehaltskonto ist und dadurch schrumpft die Sparsumme erheblich.

Zinseszins nutzen
Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder. Wer ihn versteht, verdient daran, alle anderen bezahlen ihn“. Diesen Satz soll Albert Einstein gesagt haben. Kein Wunder, denn der Zinseszins ist sehr praktisch, wen man mit ihm umgehen kann. Mal angenommen Sie haben eine Aktie in Höhe von 100 Euro und bekommen 10 Euro Rendite (10 Prozent) ausgezahlt. Nun haben Sie die Möglichkeit, die 10 Euro für eine Pizza auszugeben oder diese erneut zu investieren. Wenn Sie das Geld erneut investieren, bekommen Sie im nächsten Jahr 11 Euro Rendite aus 110 Euro oder wenn Sie das Geld verbrauchen, 10 Euro aus 100 Euro. Der Zinseszins funktioniert so, dass Sie Zinsen auf ihre bereits erhaltenen Zinsen bekommen.

FOTO Von fotogestoeber@adobe.com

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